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Es tönen die Lieder

Mit einem farbenprächtigen, wie frisch-fröhlichen Konzert hießen die Schüler:innen und Lehrkräfte der Musikschule Eisenstadt am Mittwoch, dem 25. März 2026, den Frühling klangstark willkommen.

Feierlich eröffnete das im letzten Jahr gegründete Blasorchester mit dem schwungvollen Stück Upside Down des belgischen Komponisten Flip Ceunen den Konzertabend. Unter der Leitung von Michael Dax präsentierten die jungen und jung gebliebenen Musiker:innen die klangliche Vielfalt solch einer Formation. Gekonnt nahmen sie uns dann mit der verträumten Ballade Irish Dream mit auf die Reise an Irlands zerklüftete Küsten. Mit dem Klassiker Bohemian Rhapsody, der britischen Rockband Queen, wurde mit viel Energie gezeigt, dass auch ein Blasorchester sich in den verschiedensten Musikgenres zuhause fühlt. Mit dem Stück Im Schritt Marsch verabschiedete sich unser Blasorchester traditionell, um die Bühne frei für unser Akkordeonensemble zu machen.

Die neunköpfige Formation AkkoM entführte das Publikum – unter der Leitung ihrer Lehrerin Božana Meidl-Brajić – gekonnt in die traditionelle Klangwelt Nordmazedoniens. Mit dem Liebeslied Jovano, Jovanke wurde sodann im charakteristischen 7/8-Takt geswingt.

Nicht weniger tragisch ist die Liebesgeschichte von Rose und Jake im Spielfilmdrama Titanic, der Millionen zu Tränen rührte. Besonders Filmmusik vermag es, Stimmungen und Emotionen zu transportieren. Mit der Titelmelodie My Heart Will Go On bezauberten die drei jungen Damen des Querflötentrios (Leitung: Alma Dželil) vollends unsere Zuhörer:innen.

Mit Jupiter, aus Gustav Holst’s Orchestersuite The Plantes, waren nun majestätische Klänge zu vernehmen. So nahmen uns die jungen Musiker:innen des Saxophontrios B.E.M R3eds (Leitung: Angela Stenitzer) mit in die unendlichen Weiten des Weltraums, um dann Schwipp Schwapp schwungvoll wieder auf der Erde zu landen, wo auch schon das nächste Ensemble in den Startlöchern stand.

Die vier jungen Herren des Schlagwerkensembles Drumheads (Leitung: Günter Schrumpf) waren ohne jegliche Instrumente angereist, was im ersten Moment vielleicht für Verwunderung sorgte. Doch welch erstaunliche Klangwelten allein durch Klatschen entstehen können, stellten diese mit großem Können unter Beweis. Zur Aufführung kam das Stück Clapping Music des Pioniers der Minimal Music, Steve Reich, der es verstand, aus dem Spiel von Wiederholung und minimaler Veränderung faszinierende Werke zu schaffen.

Zum Abschluss nahm unser Pop Orchester, unter der Leitung von Kurt Grath, die Gäste mit auf eine musikalische Reise durch verschiedenste Zeiten und Stile.
Zum Auftakt erklang ein Auszug des Kaiserquartetts aus der Feder Eisenstadts wohl berühmtesten Ehrenbürgers Joseph Haydns. Mit purer Lebensfreude und unverwechselbaren lateinamerikanischen Rhythmen durften wir mit Por una cabeza in die leidenschaftliche Welt des Tangos eintauchen, um uns dann schließlich mit 21 Guns am Ende dieses wunderbar-erfrischenden Abends ganz und gar in der Popularmusik wieder zu finden.

So eingestimmt kehrt der Frühling sicher bald wieder!

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